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memo an mich: eine nektarine (reif), eine handvoll aromatischer paradeiser, einen halben büffelmozzarella, eine großzügige handvoll basilikumblätter, eine kleine handvoll ganz bitteren rucola (dort gepflückt, wo die sonne den ganzen nachmittag hinbrennt), eine fingerspitze salz, einen kräftigen strahl mildes olivenöl, ein paar spritzer balsamicoessig.

was gut noch passt: scheiberl von den kleinen türkischen gurken mit dem wassermelonenaroma. und fenchel, wenn er noch von woanders übrig ist. im bild: ohne fenchel, dafür mit angebratenem kräuterseitling und einem harten ei, so wird schon eine veggie-hauptspeis draus.

ein rezept für solche ricottakrapferl hab ich einmal bei jamie o. gelesen, mittlerweile variiere ich sie gerne und oft, denn mit salat ergibt das ein schnelles und gutes abendessen:

einen becher ricotta mit zwei kleinen eiern (oder einem großen), zwei oder drei esslöffeln hineingesiebtem mehl, einer prise salz, muskat und etwas zitronenschale verrühren. abschmecken. ich hab dann noch einen großen esslöffel topfen und zitronensaft dazugetan, dann schmeckts ein bisserl frischer. ca 10 minuten stehen lassen damit das mehl quellen kann, dann rohr vorheizen und in einer beschichteten pfanne einen schnippel butterschmalz zergehen lassen. mit einem löffel mittelgroße teigkleckse in die pfanne machen, auf der unterseite anbräunen lassen, umdrehen, und sobald beide seiten schön goldbraun sind, die sache auf einen teller ins rohr zum warmhalten. und das natürlich machen, bis der teig aus ist.

dazu hab ich einen salat aus mango, paradeisern, paprika und allem möglichen an küchenkräutergrünzeug mit apfelessig, orangensaft, olivenöl, tabasco und haselnussöl mariniert. besonders mag ich derzeit die schokominze, unfassbar intensiv, und spitze im salat in kombination mit koriander, finde ich. ein paar in streifen geschnittene angebratene und mit balsamico marinierte austernpilze haben auch irgendwie gut dazugepasst.

nach viel zu viel gutem essen die letzten tage streikt irgendwann einmal der magen und verlangt nach etwas leichtem. und da gab’s im kühlschrank noch diverse reste, die sich in einer salatschüssel aufs allernetteste zusammenfanden:

minigurken, paradeiser und eine ökologisch verwerfliche, aber sündhaft gute flugmango würfeln, sich ein bisserl schlecht fühlen wegen des CO2-verbrauchs, milden ziegenkäse drüberbröckeln. marinieren mit dem saft einer halben orange, apfelessig, kaltgepresstem haselnussöl, drei tropfen tabasco und einer prise salz. eine handvoll pfefferminzblätter hacken und drüberstreuen. brot dazu. perfekt!

so basic wie möglich, und mit den richtigen guten zutaten enorm fein:

grünen biopaprika längs in 2mm-streiferl schneiden. in einem kleinen topf mit ca 1cm hoch olivenöl (muss kein ganz nobles sein), ein paar blatt salbei, einem streifen orangenschale und einem TL meersalz auf den herd stellen und auf ganz kleiner flamme sanft (!!) zum sieden bringen. weitersimmern bis die paprikastreifen ganz weich sind. orangenschale und salbei rausfischen und wegwerfen, paprika ebenfalls rausfischen und auf einem teller mit etwas küchenrolle ins vorgeheizte rohr zum warmhalten stellen. das öl gieße ich durch ein feines sieb und dann weiter in eine pfanne, wo ich es wieder sehr sanft erhitze. eine bio-zucchini mit dem sparschäler in feine streifen schneiden, eventuell etwas einsalzen damit sie an wasser verliert, das salz dann wieder abstreifen und die zucchinistreifen nach und nach ins nicht zu heiße, aromatische öl legen, um sie vorsichtig zu garen. zucchinistreifen rausnehmen, gemeinsam mit dem paprika auf einem teller anrichten, eventuell ziegenkäse, wer mag salami, lardo etc dazu, antipasto fertig.

wenn die vorspeis gegessen ist, nehme man vollreife sardische fleischtomaten, die man am naschmarkt nachmittags billiger bekommen hat weil sie schon fast platzen, erinnere sich dass im sommer alle paradeiser so aromatisch schmecken, schneide zwei paradeiser in kleine würfel und werfe die würfel in eine heiße pfanne mit etwas butter und sehr gutem olivenöl. sofort zurückschalten, etwas salzen und pfeffern. frische pappardelle kochen, die bißfesten nudeln in der pfanne mit den paradeiswürfeln mischen, nochmal großzügig öl, feingeschnittene petersilie und geriebenen parmesan dazu, und mahlzeit.
wobei, ich gebe zu: etwas fischfond zu den paradeisern, und ein paar muscheln oder garnelen wären vermutlich auch nicht ganz übel gewesen.

heute hab ich das hier nachgebaut:

der sexy salat von chickofprey. sensationell! hab nur noch zusätzlich vogerlsalat reingetan weil mir schien, ein wenig blattgrün könnte noch passen, und das hat sich auch bewährt. und was glaub ich auch gut ginge sind rote und/oder gelbe paprika. so gut! danke! (und natürlich überaus sexy)
ergänzung: ebenfalls sehr gut passt haselnussöl.

Ja, wirklich :)
Die Zutaten:
Räucherfisch (Butterfisch, Lachs, … whatever comes your way), Avocado, Kirschtomaten & Ananas zu gleichen Teilen und in ca. 1cm3-Würfel geschnitten, in einer Marinade aus (echtem!!) Balsamico, Zitronensaft, Kren und O-Öl. Wahnsinn.

manche bekommen rosen. andere schokolade. ich hab heute lammnieren geschenkt bekommen, und die haben meinen abend gerettet.



ich geb zu, irgendwas ist schief gegangen, wie man am foto sieht: ich hab die sauce ein bisserl zu lang in der pfanne auf der heißen platte gelassen. dadurch hat sich das fett von den anderen stoffen getrennt. nachdem ich das flüssige fett (erst nach dem fotografieren) vorsichtig abgegossen habe, war die sache geschmacklich trotzdem top, mild und nicht im geringsten herb.

zubereitet hab ich die nieren diesmal so: nach dem putzen (häuten, halbieren, nierenbecken rausschneiden) und in milch einlegen (gegen den stalligen geschmack) hab ich das nierenfett in einer pfanne ausgelassen, dazu noch etwas butterschmalz (hier liegt der hund begraben: es war einfach zu viel fett!) heiß werden lassen, eine gehackte schalotte drin glasig gebraten und dann die nierenhälften beidseitig scharf angebräunt, jeweils ca. zwei minuten, und sie gesalzen und grop gepfeffert. danach hab ich die nierchen rausgenommen, hab einen löffel waldhonig in der pfanne zergehen lassen und leicht karamellisiert. dazu ein winziger schuss cognac, ein kräftiger schuss balsamico. damit, abgesehen von der schalotte und dem cognac, wäre das rezept von wolfram siebeck eigentlich bereits fertig, ich hab’s aber nicht lassen können und thymian dazugestreut, die sache weitersimmern lassen, einen schluck obers, etwas rinderfond weil er grade dastand… beim abschmecken fand ich dann, irgend etwas knackiges muss dazu – und hab in der sonst fertigen sauce noch eine geschnippelte karotte hinzugefügt. die hab ich dann noch etwas mitgaren lassen, die nieren wieder in die sauce gelegt, und die sache dann endlich in ruh gelassen.

parallel dazu hab ich topinambur und erdäpfel gedämpft, sie geschält und mit ein bisserl butterschmalz, milch, salz und muskat ein püree gebastelt. das hat mich leider etwas zu viel zeit gekostet – und daher das malheur mit der sauce.
geschmacklich waren meine lammnieren trotzdem wunderbar, und die karotten in ihrer zarten knackigkeit die richtige entscheidung, nur früher hätten sie reingehört, dann wär mir das nicht passiert. und nächstens mach ich reis dazu. aber der topinambur hat schon über eine woche auf seine chance gewartet.

gmias
couscoussalat ist mein grundnahrungsmittel. er lässt sich in tausend varianten zubereiten, mit diversem gemüse, käse, trockenobst, nüssen, kräutern und gewürzen aller art, je nach saison und gusto, und ist super zur restlverwertung und willkommenes mitbringsel für festln.

ich mische einen becher trockenen couscous in einer schüssel mit salz, einem teelöffel garam masala (oder noch besser meiner gewürzmischung), einer kleingehackten schalotte und einer kleinen handvoll rosinen (variation: geschnippelte trockenaprikosen, gehackte mandeln, cashews etc.).
dann ein becher kochendes wasser oder suppe dazu, umrühren, zudecken und stehen lassen.

während der couscous quillt, bereite ich das gemüse vor: tomaten, paprika, gurke, stangensellerie, fenchel und was der kühlschrank sonst noch hergibt klein schnippeln, kräuter (petersilie, koriander, pfefferminze oder das grün von frühlingszwiebeln) hacken, und alles unter den mittlerweile gequollenen couscous mischen.
marinade aus zitronensaft, apfelessig, sojasauce, evtl. chilisauce (oder zwei tropfen tabasco), honig, salz, pfeffer, olivenöl mixen und unter den salat mischen.

ich mische auch noch sehr gern zerkrümelten fetakäs drunter, oder auch reste vom huhn vom vortag. der salat hält sich ein paar tage und lässt sich auch gut ins büro mitnehmen. wenn man den feta und das huhn weglässt, ist er auch eine supere beilage zu fleisch (etwa chilihuhn).

zutaten:
couscous
gewürze (salz, pfeffer, garam masala etc.)
trockenobst und nüsse
gemüse (schalotte, tomaten, paprika, gurke, stangensellerie, fenchel)
kräuter (petersilie, koriander, pfefferminze, frühlingszwiebel)
marinade: zitronensaft, apfelessig, sojasauce, honig, salz, pfeffer, olivenöl
eventuell feta o.ä.

1 roten Parika, 1 kleine Rote Rübe in ganz kleine Würfel schneiden, in wenig Butter auf mittlerer Hitze anbraten. Hitze erhöhen, 1 entkernte, kleingewürfelte Tomate dazugeben. Mit einem Schuss frisch gepresstem Orangensaft, etwas Rotwein und 1 EL Sojasauce aufgießen. Wasser und eine gute Handvoll rote Linsen dazugeben, salzen, pfeffern und so lange kochen lassen, bis alles schön weich ist.

Die Hälfte der Suppe in ein hohes Gefäß geben, gemeinsam mit einer schwachen Handvoll ungeschälten Mandeln und etwas Orangenschale mit dem Stabmixer pürieren. Alles gemeinsam nochmal kräftig aufkochen lassen, dann mit frischer Petersilie und 1 TL Olivenöl servieren.

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