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Rapunzel aka Vogerlsalat aka Feldsalat. Das einzige Grünzeug, das meine Tochter gerne isst. Schade, dass die Grimms nicht mehr Märchen nach Obst & Gemüse benannt haben.

Im Märchen geht’s ja darum, dass eine Frau aus lauter Heißhunger auf Rapunzeln sogar ihr ungeborenes Kind verkauft. Mag ja übertrieben sein, aber gut sind sie wirklich. Und weil bei uns hier endlich die Sonne scheint, ließ ich mich zu einem feinen Frühlingssalat inspirieren:

Aus 1/8l Joghurt, 1 EL Senf, Zitronensaft, Salz, Pfeffer eine Marinade anrühren.
1/2 Apfel, 1/2 Avocado, 1/2 Kohlrabi, 2 harte Eier, 4 Scheiben Salami, 1 Stück Räucherfisch und etwas Rucola in Stücke schneiden, druntermischen.
Dann 2 kräftige Handvoll Rapunzeln säubern, drunterheben.
Dann kommt noch frisch geriebener Kren und ein wenig Bio-Hanföl (vom Fandler, sehr köstlich). Mahlzeit.

Variationen sind natürlich mannigfaltig denkbar. Zwiebel und/oder diverses frisches Kraut passt sicher auch gut, hab ich aber absichtlich weggelassen, weil ich die zarten Rapunzeln geschmacklich nicht ganz zudecken wollte.

Und noch eine Anmerkung: Salatsauce aus Joghurt, Senf, Salz und etwas Zitronensaft geht nicht nur superschnell, sondern schmeckt auch extrem mayonnaisig und lässt den Gedanken an grausige Fertigsalatsaucen (was das schon für widerliches Wort sist) gar nicht erst aufkommen.

Ostereier färben ist super, Ostereier kriegen auch, und erst Ostereier essen … ich krieg kaum genug, besonders wenn sie nicht zu hart gekocht sind. In den letzten Jahren scheint sich das auch allgemein durchgesetzt zu haben, das Gründotter-Ei ist mir heuer seltenst untergekommen (eigentlich nur 1x, und da wars selberverursacht, beh).

Aber weil nicht jeder Mensch gern 5 Eier pro tag einfach so essen will, gibt’s die geniale Erfindung des Eiersalates.

    Grundrezept

(für so 2 Personen):
3 Ostereier schälen und mit der Gabel etwas zerdrücken. 1/4 weißen Zwiebel & 1 großes Essiggurkerl in ganz kleine Würfel schneiden, dazugeben. Mit 1 EL Senf, 1 EL O-Öl, 2 – 3 EL Joghurt, Salz & Pfeffer verrühren und weiter zerkleinern, bis es halbwegs homogen aussieht.
Das kann man fast unendlich variieren: Mit Sardellen, Pefferoni, Tabasco, Oliven, Rosinen, Dill, … …

Eine schöne Eiverwertungssache ist aber auch der

    Fenchel-Apfel-Eisalat

(Bild):

1 – 2 Ostereier schälen. Die Dotter mit 2 EL O-Öl, 1 EL Senf, dem Saft einer Limette, 3 EL Joghurt, Salz & Pfeffer glatt rühren, abschmecken.
1 kleine Fenchelknolle, 1/2 Apfel und die Eiweiße in ca 0.7mm-Würfel schneiden, das Fenchelgrün fein hacken, alles mischen, ziehen lassen.

Schmeckt super solo oder als Beilage zu Fisch & Meeresfrucht.

nach viel zu viel gutem essen die letzten tage streikt irgendwann einmal der magen und verlangt nach etwas leichtem. und da gab’s im kühlschrank noch diverse reste, die sich in einer salatschüssel aufs allernetteste zusammenfanden:

minigurken, paradeiser und eine ökologisch verwerfliche, aber sündhaft gute flugmango würfeln, sich ein bisserl schlecht fühlen wegen des CO2-verbrauchs, milden ziegenkäse drüberbröckeln. marinieren mit dem saft einer halben orange, apfelessig, kaltgepresstem haselnussöl, drei tropfen tabasco und einer prise salz. eine handvoll pfefferminzblätter hacken und drüberstreuen. brot dazu. perfekt!

immer nur blanchierter broccoli mit butter oder orangenöl und karotten als beilage ist zwar gut, aber auch irgendwie fad. also hat das grüne gmias eine neuorientierung bekommen:

broccoli zerteilen, strunk in kleine stücke schneiden. gröbere strunkstücke schälen, den rest des strunks einfach klein schneiden und separat im dämpfeinsatz garen, dann nebenbei essen, während man das eigentliche gericht zubereitet: die broccoliröschen ebenfalls dämpfen, und wenn sie gerade noch knackig sind, aus dem topf rausnehmen, mit eiswürfeln abkühlen (damit sie grün bleiben) und dann auf küchenrolle etwas trockenlegen.

inzwischen einen granatapfel schlachten und die kerne rauslösen. frischen schafs- oder ziegenkäse zerbröseln. den nur mehr lauwarmen broccoli in eine schüssel geben, die granatapfelkugerl dazu, ziegenkäse drüber und mit einer mischung aus olivenöl, haselnussöl, himbeeressig, zitronensaft, honig, salz und pfeffer marinieren, durchmischen und essen. macht sich sehr gut zu pochiertem ei (ins kochwasser passt auch ein schuss himbeeressig) und babyerdäpfeln mit butter, aber auch solo als vorspeis.

heute hab ich das hier nachgebaut:

der sexy salat von chickofprey. sensationell! hab nur noch zusätzlich vogerlsalat reingetan weil mir schien, ein wenig blattgrün könnte noch passen, und das hat sich auch bewährt. und was glaub ich auch gut ginge sind rote und/oder gelbe paprika. so gut! danke! (und natürlich überaus sexy)
ergänzung: ebenfalls sehr gut passt haselnussöl.

gmias
couscoussalat ist mein grundnahrungsmittel. er lässt sich in tausend varianten zubereiten, mit diversem gemüse, käse, trockenobst, nüssen, kräutern und gewürzen aller art, je nach saison und gusto, und ist super zur restlverwertung und willkommenes mitbringsel für festln.

ich mische einen becher trockenen couscous in einer schüssel mit salz, einem teelöffel garam masala (oder noch besser meiner gewürzmischung), einer kleingehackten schalotte und einer kleinen handvoll rosinen (variation: geschnippelte trockenaprikosen, gehackte mandeln, cashews etc.).
dann ein becher kochendes wasser oder suppe dazu, umrühren, zudecken und stehen lassen.

während der couscous quillt, bereite ich das gemüse vor: tomaten, paprika, gurke, stangensellerie, fenchel und was der kühlschrank sonst noch hergibt klein schnippeln, kräuter (petersilie, koriander, pfefferminze oder das grün von frühlingszwiebeln) hacken, und alles unter den mittlerweile gequollenen couscous mischen.
marinade aus zitronensaft, apfelessig, sojasauce, evtl. chilisauce (oder zwei tropfen tabasco), honig, salz, pfeffer, olivenöl mixen und unter den salat mischen.

ich mische auch noch sehr gern zerkrümelten fetakäs drunter, oder auch reste vom huhn vom vortag. der salat hält sich ein paar tage und lässt sich auch gut ins büro mitnehmen. wenn man den feta und das huhn weglässt, ist er auch eine supere beilage zu fleisch (etwa chilihuhn).

zutaten:
couscous
gewürze (salz, pfeffer, garam masala etc.)
trockenobst und nüsse
gemüse (schalotte, tomaten, paprika, gurke, stangensellerie, fenchel)
kräuter (petersilie, koriander, pfefferminze, frühlingszwiebel)
marinade: zitronensaft, apfelessig, sojasauce, honig, salz, pfeffer, olivenöl
eventuell feta o.ä.

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