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memo an mich, aus der osteria il carroccio ums eck beim campo: fegato di pollo, also hühnerleber, wird hier mit vinsanto und ein bissi balsamico abgelöscht. Für crostini. So, und jetzt das primo…

nachtrag: primo waren gnocchi mit ragù. secondo hab ich ausgelassen, weil so heiß und schon so satt. und dann kam noch eine runde vinsanto für alle, und dann noch eine runde grappa. der wirt war halt sehr großzügig und wir am ende nimmer ganz ähm nüchtern. schön.

auf dem bild oben übrigens noch die antipasti medievale (wer den fehler findet, kriegt noch einen grappa! ja, genau: es gab im mittelalter noch keine paradeiser in italien!), in dem metallschüsserl die o.g. hendlleber. mrrrrr.

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romeo, julia und der rest der rasselbande können draußen rituellen massenselbstmord begehen, unsereins pilgert in verona in die trattoria al bersagliere, konzentriert sich auf den teller und freut sich über down-to-earth gerichte wie die folgenden:

als vorspeis polentaschnitten mit käse überbacken, salumi obendrauf und sauergemüse dazu: sehr bodenständig, sehr vernünftig. nur, wie soll man danach noch ein ganzes menü wegbekommen? wir habens redlich versucht!

die bigoli al torcio mit ente sind nicht ummasonst legendär, das entlein ewig geschmurgelt und das ganze gericht ungemein nahrhaft.

aber wir haben uns nicht lumpen lassen und trotzdem brav fleisch bestellt, so ein stück kuh innen blutig, und so lammkoteletts innen blutig, und halt noch ein bisserl gmias dazu weil man ja sonst nicht satt wird, nichtwahr.

und weils dazu halt einen unfassbar sensationellen amarone zu trinken gab, der gefühlte 20 prozent alkohol hatte, hab ich dann vergessen das dessert zu fotografieren. aber das tut nicht weiter weh, es war super und irgendwas mit vanille und creme und so, aber frag mich nicht mehr. salute!

verona hab ich mir dann am nächsten tag bei licht und kopfweh angeschaut, eh schön an sich. aber das gewese um die unglückliche liebe zweier teenager muss nicht sein, siehe auch demnächst im kino: zwar ist der film letters to juliet ein eigentlich recht netter kitsch, aber man fragt sich doch, was für ein teufel amanda seyfried reitet, in dieser gegend nicht mit dem manischen koch gael garcia bernal auf ewige verkostungstouren zu gehen sondern stattdessen lieber liebesbriefe an vanessa redgrave zu schreiben. das verstehe, wer will. kann man sich aber trotzdem anschauen, um das fernweh zu pflegen.












und zwar hier

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