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memo an mich: eine nektarine (reif), eine handvoll aromatischer paradeiser, einen halben büffelmozzarella, eine großzügige handvoll basilikumblätter, eine kleine handvoll ganz bitteren rucola (dort gepflückt, wo die sonne den ganzen nachmittag hinbrennt), eine fingerspitze salz, einen kräftigen strahl mildes olivenöl, ein paar spritzer balsamicoessig.

was gut noch passt: scheiberl von den kleinen türkischen gurken mit dem wassermelonenaroma. und fenchel, wenn er noch von woanders übrig ist. im bild: ohne fenchel, dafür mit angebratenem kräuterseitling und einem harten ei, so wird schon eine veggie-hauptspeis draus.

an diesen ersten herbsttagen werd ich immer fürchterlich melancholisch und erinnere mich zurück an den wunderbaren sommer, in dem ich so gute dinge gegessen… halt! ich hab das alles noch nicht gebloggt! muss jetzt hier auf der stelle nachgeholt werden. hier also meine diesjährige variante von: „Mein schönstes Ferienerlebnis: Eine Brombeere erzählt.“

ich hab mir dabei meine lieblingsjeans zerrissen, meine sonnenbrille verloren (und wiedergefunden) und völlig zerkratzte arme geholt, aber am ende hatte ich dann doch ein halbes kilo beeren beisammen:

mit 3:1-zucker und ein bisserl zitrone hab ich sie eingekocht, was wunderbar aufs sauerteigbutterbrot geschmeckt hat.

vor allem aber war’s eine traumhafte begleitung hierzu: hirschlungenbraten (vom standl der bundesforste am örtlichen wochenmarkt) in anderthalb-zentimeter-scheiben schneiden und beidseitig scharf in butterschmalz anbraten, aus der pfanne nehmen und wie üblich ein safterl fabrizieren (mit kalbsfond-eiswürferl, calvados, viel thymian und einem schuss schlagobers.)
dazu gab’s einen lauwarmen linsen-eierschwammerlsalat: schalotten und speckwürfel hacken und in einem kleinen topf glasig werden anrösten, geputzte eierschwammerl dazu, nach kurzer zeit mit einem schluck weißwein ablöschen. eine dose biolinsen mitsamt dem sud hinein, mischen, ein bisserl warm werden lassen, mit gutem balsamico, salz, pfeffer und orangenöl abschmecken, majoran oder thymian obendrauf. dazu buttererdäpfel mit petersil.

so sommersehnsüchtig bin ich, weil’s dort in der gegend nicht so wirklich grauslich war, siehe letztes foto. leider hat sich so ein lästiges insekt ins bild gestellt, pardon. seufz. noch zehn monate bis es wieder so weit ist.

das rezept für das hier ist simpelst: ein gleichschwerkuchen, dh von jeder zutat ist die gleiche masse drin (man orientiere sich an den eiern).
4 eier
mehl (im gewicht der 4 eier) + prise backpulver
zucker
weiche butter
halbes kilo zwetschken, gewaschen und geviertelt

eier mit butter und zucker schaumig schlagen, mehl dazu, in eine form mit backpapier.
zwetschken auflegen, ins backrohr bei 180 grad ca 20 minuten (bei heißluft weniger).

zwetschkenkuchen

am foto ist die heutige version mit mandel-zimt-bröseln (mit gehackter zitronenschale), auch nicht übel und noch mehr butter drin.

mehr zwetschkenkuchen
und jetzt noch, als extra leserservice, ein großes foto von richtig viel kuchen. auch wenn der kuchen hier irgendwie aussieht wie eine hoch ansteckende krankheit aus einem zombiefilm. aber er schmeckt echt gut! schwöre!

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