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bei einem kurzen schwedenbesuch vor jahren hab ich einen wunderbaren sommergenuss kennen gelernt, der derzeit an warmen nachmittagen bei mir revival feiert: zitronenbuttermilch!
bei uns gibts das nicht (mehr) als fertigprodukt, das macht aber nix, kann man sich viel besser auch selber bauen: einfach nach geschmack blütenhonig und biozitronensaft in die buttermilch mischen. auf dem bild auch noch ein bisserl blutorangensaft, des farbkontrastes wegen (schaut allerdings arg aus). schmeckt wie flüssiges zitroneneis, nur besser. wundervoll.

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Jetzt, wo wir die Festtags-Dinner-Völlerei endgültig hinter uns gelassen haben, möchte ich gern wieder mal dem besten, feinsten, leichtesten und praktischsten Alltags-Mittagessen huldigen.

Vor vielen Jahren kam ich auf die Suppe als perfekte schnelle warme Mahlzeit. Nicht die Suppe European Style, sondern die à la Fernost-Street-Kitchen, mit frischem Gemüse, Nudeln und Chili, im Wok zubereitet.

Mittlerweile hab ich meine Suppentechnik ziemlich effektiviert – und ein Grundrezept entwickelt, dass zwar vom ganz originalen Original abweicht, dafür aber einfach und schnell und ohne Vorbereitungen machbar ist. Alltagstauglich halt.

Und so gehts:
In einem kleinen Topf Wasser zum Kochen bringen.
Währenddessen Wok mit einem EL hochwertigem Öl (Palmöl, O-Öl, ganz wie beliebt) heiß werden lassen. Eine Zitronenscheibe, frischen Chili nach Geschmack und eine in Spalten geschnittene Zwieben reingeben und mit heiß werden lassen.

Meanwhile, Gemüse in Streifen schneiden – Lauch, Paprika, Schwammerl, Mangold … alles was nicht allzulang zum Durchwerden braucht, ca. 2 – 3 Handvoll für eine Portion. In den Wok geben. Immer wieder ein bisschen umrühren. Kurz bevor was anbrennt, mit etwas Mirin, eventuell sonst noch vorhandenem Alkohol aufgießen. Zarteres Gemüse wie Sprossen oder Blattspinat jetzt erst zugeben.

In der Zwischenzeit sollte das Wasser im Topf zum Kochen gekommen sein. Ein Nest Ramen oder Udon drin zubereiten, über dem Wok abseihen, bis ungefähr die gewünschte Menge Suppenflüssigkeit drin ist. Der Wok steht nach wie vor am Feuer – das alles sollte recht zügig vonstatten gehn.

Den Rest abgießen, die Nudeln kalt abspülen (muss man bei Reismehlnudeln machen, die quellen sonst bös nach).

Die Suppe noch mit Sojasauce und Miso (Bioprodukte nehmen, sonst kriegt man den gentechnisch manipulierten Sojadreck) abschmecken, die Nudeln dazugeben, alles in einer Schüssel servieren.

Das Ganze lässt sich natürlich beliebig pimpen: In Streifen geschnittenes Fleisch, echte Suppe (also Brühe – auf Österreichisch gibt’s da leider kein Wort zur Differenzierung), Kokosmilch (in diesem Fall Sojasauce weglassen), Kräuter, saisonale Delikatessen (Spargel!) oder ein rohes Ei, wie auf dem Foto. Oder reduzieren: Die Suppe funktioniert auch nur mit Zwiebel und Nudeln.
Macht glücklich, wärmt, ist billig und gesund – und lässt einen das Zeug, das man im Asia-Restaurant vorgesetzt kriegt, ganz neu evaluieren.

Kinder brauchen ein vernünftiges Frühstück, sagt man. Mein Kind hat allerdings anscheinend meinen Magen geerbt, der erst um ca. 9.30 Uhr morgens offiziell öffnet. Also gibt’s Mo – Fr erst mal nix, dafür wird am Wochendende frühstückstechnisch verwöhnt. Natürlich nur mit saisonaler Bioware :-)

Zugegeben, sie sieht nicht perfekt aus. Aber die Food-Fotografie ist, wie wir ja wissen, ein schwieriges Geschäft.

minestrone

… ganz im Gegensatz zum Minestronemachen. Dieses ist eine sehr gute, schnelle und leichte Variante, für dies nur 2 Dinge im Überfluß braucht: Gemüse und Liebe.

Zwiebel, Lauch, Karotten, Tomaten, Knoblauch und was das Gemüsefach sonst noch hergibt klein schneiden und mit mittelviel Wasser auf den Herd stellen. Dazu Chili, Salz, 1 Handvoll Rosinen, 1 Handvoll rote Linsen, 1 halbe, ganz klein gewürfelte Scheibe Schwarzbrot, 1 Scheibe Zitrone, Kräuter.

Alles kochen, bis es fertig ist (so maximal 15 Minuten). Dann Ditalini Rigati rein, mit 1 EL bestem O-Öl und vieeeel geriebenem Parmesan bestreuen. Gleich essen oder auch im Plastikdingens ins Büro mitnehmen.

(Der aufmerksame Leser hat bemerkt, dass außer den Würzereien am Schluss kein Fett rankommt. Ist auch nicht notwendig. Allerdings schmeckts mit kleingeschnittenem mitgekochtem Würstl auch gar wunderbar.)

gmias
couscoussalat ist mein grundnahrungsmittel. er lässt sich in tausend varianten zubereiten, mit diversem gemüse, käse, trockenobst, nüssen, kräutern und gewürzen aller art, je nach saison und gusto, und ist super zur restlverwertung und willkommenes mitbringsel für festln.

ich mische einen becher trockenen couscous in einer schüssel mit salz, einem teelöffel garam masala (oder noch besser meiner gewürzmischung), einer kleingehackten schalotte und einer kleinen handvoll rosinen (variation: geschnippelte trockenaprikosen, gehackte mandeln, cashews etc.).
dann ein becher kochendes wasser oder suppe dazu, umrühren, zudecken und stehen lassen.

während der couscous quillt, bereite ich das gemüse vor: tomaten, paprika, gurke, stangensellerie, fenchel und was der kühlschrank sonst noch hergibt klein schnippeln, kräuter (petersilie, koriander, pfefferminze oder das grün von frühlingszwiebeln) hacken, und alles unter den mittlerweile gequollenen couscous mischen.
marinade aus zitronensaft, apfelessig, sojasauce, evtl. chilisauce (oder zwei tropfen tabasco), honig, salz, pfeffer, olivenöl mixen und unter den salat mischen.

ich mische auch noch sehr gern zerkrümelten fetakäs drunter, oder auch reste vom huhn vom vortag. der salat hält sich ein paar tage und lässt sich auch gut ins büro mitnehmen. wenn man den feta und das huhn weglässt, ist er auch eine supere beilage zu fleisch (etwa chilihuhn).

zutaten:
couscous
gewürze (salz, pfeffer, garam masala etc.)
trockenobst und nüsse
gemüse (schalotte, tomaten, paprika, gurke, stangensellerie, fenchel)
kräuter (petersilie, koriander, pfefferminze, frühlingszwiebel)
marinade: zitronensaft, apfelessig, sojasauce, honig, salz, pfeffer, olivenöl
eventuell feta o.ä.

Gerade neu erstanden: Die Edelstahl-Lunchbox von Küchenprofi. Sauteuer, v. a. wegen der immer überhöhten Versandkosten – wo das Teil in A erhältlich ist, konnte ich leider nicht so einfach herausfinden.

Trotzdem eine wichtige Investition: Das Teil ist formschön, wasserdicht, geruchs- und geschmacksneutral und garantiert ohne gesundheitsschädliche Chemikalien drin, die sich bei stundenlangem Herumgeschleppe in Plastikboxen so schön ins aufbewahrte Essen verteilen.

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3 kleine Kartoffeln, 1 halbe Rote Rübe, 1 halber Apfel, 1 Tomate, 10 cm Lauch klein schneiden, gemeinsam mit den Kernen eines Maiskolbens, einer Zitronenscheibe, Knoblauch und frischem Chili nach Belieben in einen Topf tun, fingerbreit mit Wasser bedecken, salzen und etwa 1/2 Stunde köcheln lassen. Dann 1 Stück frischen Tofu in kleinen Würfeln und eine Handvoll Bohnensprossen dazu, noch ca. 5 min kochen lassen. Abschmecken.

Vor dem Essen einen EL bestes Olivenöl drüber, auch frische Kräuter, Pfeffer etc. passen gut. In einem Gurkenglas kann mans auch gut ins Büro mitnehmen.

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Eine Schnitte Beiried in dünne Streifen schneiden, in Reisstärke wenden, kurz in Sojasauce und Apfelsaft marinieren.

Derweil 1 Zwiebel, 1 Karotte, 1/4 Kohlkopf in Streifen / Scheiben schneiden. 1 halbe Gurke schälen, in Würfel schneiden. Die Körner von 1 frischen Maiskolben abschneiden.

Das Fleisch In ganz wenig Öl schnell und nicht zu heftig anbraten, wieder zurück in die Marinade geben. 1 halbe Zitrone mit Schnittfläche nach unten in die Pfanne, 1 El Öl dazu. Zwiebel & Karotte eine Zeitlang anbraten, dann frischen Chili und Kohl dazu, dann Gurke, dann Mais. 1 EL schwarze Sesamkörner und 1 kleine Handvoll Rosinen dazu. Immer gut rühren. Dann das Fleisch mit der Marinade dazu, mit Sojasauce und/oder Salz abschmecken.

Das alles dauert etwa 15 Minuten und kann locker am Vorabend vorbereitet werden, auch in größerer Menge, hält locker 2, 3 Tage. In der Früh nur noch Reis kochen (am besten im Reiskocher). Gebratenes und Reis jeweils in ein passendes Plastikgeschirr packen (hier lohnt sich eine gut durchdachte Investition!), mitnehmen. Kann man leicht aufwärmen, schmeckt kalt aber auch gut.

Wem’s nichts ausmacht, mehrere Tage hintereinander das gleiche Mittagessen zu haben, kann auch gleich mehr Gebratenes im Büro-Kühlschrank lagern. Reis schmeckt nur frisch.

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Ein Viertelkilo (oder mehr) Isabella-Weintrauben mit dem Stabmixer pürieren, wenn nötig mit einem groben Sieb die Kerne rausfiltern. Dann mit ca 100 ml Joghurt, 1 EL Mandelöl und etwas Wasser nochmal aufmixen, in eine Halbliter-Schraubflasche geben, fertig ist das portable Frühstück.

Isabella-Trauben (die, aus denen man z.B. Uhudler macht und die so wunderbar nach Walderdbeeren riechen) bekommt man schwer, wenn’s keine gibt, funktioniert das auch wunderbar mit anderen Weintraubensorten. Rote machen die schönste Farbe, mit einem halben reifen Pfirsich dazu wird’s noch besser.

Einfach rumprobieren. Wenn man Nüsse wie Cashews oder Mandeln mitpüriert, sättigt das Ganze besser.

Aber: möglichst nicht zusätzlich Zucker oder Honig zugeben. Smoothies sollten generell nicht zu süß sein, sonst machen sie müde und man wird bald drauf wieder hungrig (so eine Blutzuckerspiegel-Sache).

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