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Danke, Queenofsoup, für diesen essenziellen Link!! Als große Liebhaberin des Eis von roh bis Haute-Cuisine-verfeinert musste ich auf dieses Gericht natürlich anspringen.

Und hab gleich meine eigene Version gebastelt:

Nudelteig (aus Mehl & Wasser mit einem kleinen Schuss O-Öl) mit der Pastamaschine dünn auswalzen (Stufe 4 oder 5), Scheibchen mit ca 11 cm Durchmesser basteln (Dessert-Schüssel!), 2 pro Person.

Für die Fülle Blattspinat mit Salz & Borretsch weich dünsten, Flüssigkeit ausdrücken. Mit ein paar grünen Frühlingszwiebel-Trieben pürieren oder (besser) hacken, mit ca. der gleichen Menge Topfen oder Ricotta mischen, mit Salz, Pfeffer, Dill … abschmecken.

Ein Häufchen mittig auf eine Teigscheibe setzen, mit dem Löffelchen eindrücken, einen ganzen frischen (Bio!!)-Eidotter in die Mulde gleiten lassen. (Mit frischen Eiern funktionierts am besten, die halten am festesten!)

Am besten in einer flachen, hohen Pfanne nebeneinander 2 – 3 Min kochen – geht aber auch im Topf gut. Mit Schaumkelle rausheben, etwas zerlassene Butter und Parmesan drüber – die perfekte Vorspeise!

Schmeckt super und schaut schön spektakulär aus ;)

Und weil mir von der herrlichen Spinatfülle was übriggeblieben ist, hab ich am nächsten Tag gleich weitergemacht:

Die übrigen Eiweiße (in meinem Fall warns 3) zu Schnee schlagen. Mit der Hand natürlich, geht am schnellsten, wirklich!
Die Spinatmasse unterheben, das ganze in eine heiße Pfanne mit etwas Fett gleiten lassen, nicht zu schnell und nicht zu langsam auf mittlerer Hitze durchbraten, bis an einem reingesteckten Zahnstocher nichts Flüssiges mehr picken bleibt. Vorsicht, das Ding souffliert wundervoll – was auch bedeutet, dass es auch die Neigung dazu hat, ganz unwundervoll zusammenzufallen.

Kurz vorm Fertigwerden hab ich noch eine kräftige Menge Parmesan drübergerieben …

… und das Ganze mit einem kleinen Salat aus geriffelter Karotte, Sauerkraut und bestem O-Öl serviert.

(Zugegeben: An der Omelett-Formgebung muss – und werde! – ich noch arbeiten ;) aber geschmacklich war das Ding recht formidabel.)

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Und schon ist sie wieder vorbei, die Spargelsaison! Oh Mann, die Zeit vergeht so schnell. Aber sie hat ja sonst auch nicht viel zu tun – alle Wunden heilen, klar, aber das macht sie eh eher mit halbem Herzen ;)

Aber anyway. Ich hab dieses Jahr insgesamt 5 kg Spargel verkocht (für 2 Personen plus ein paar Gäste) – oder besser verbraten, denn ich find das Edel-Monokotyledon schmeckt besser so. Oder roh. Fast nur weißen, aus guter Gelegenheit: Über Connections krieg ich direkt vom Erzeuger frisch & günstig so genannten Spargelbruch, der sich als ausschließlich obere Hälfen des weißen Spargelstängels herausstellt. Luxus!!!

Tja, und heute haben wir die letzten dieser genialen Stangen zelebriert, als Pasta, und zwar so:

1 kleine, in Würfelchen geschnittene Zwiebel und so ca. 10 Stangen in 1,5-cm-Stücke geschnittenen Spargel und 2 dünne Scheiben klein geschnittenen Rohschinken in einer großen Pfanne (Wok) in wenig Fett bei mittlerer Hitze anbraten lassen. Salzen.

Währenddessen ca. 1/6 trockenes weißes Sesamweckerl (jajaa, Semmel oder 2 EL -brösel tuns zur Not auch), 1 Prise Safran, ca. 3 cm2 Zitronenschale, ganz wenig Rosmarin und 3 Pfefferkörner im Mörser zermahlen. Zum Spargel ein Walnussgroßes Stück Butter und die Brösel geben, rühren. Wenn die Brotbrösel gerade eben noch nicht angebrannt sind, mit wenig Milch aufgießen, köcheln lassen, mehr Milch zugeben, wiederholen. Das ganze soll eine dick rahmige Konsistenz bekommen. Wenn der Spargel gerade richtig durch ist, gekochte Spaghetti druntermischen, Parmesan drüberreiben, servieren.

Ach ja, für alle Aufmerksamen: Es gab Spargelpasta #1 und jetzt #3 – #2 fehlt.
Mein beliebtestes Rezept hab ich nämlich heuer mindestens 4x gekocht, aber nie fotografiert. D’oh. Deshalb hier im Schnelldurchlauf verbal:

1 Zwiebel (und evtl etwas Speck) klein schneiden, 3 große Kräuterseitlinge und 15 Stangen Spargel grob schneiden, alles in O-Öl gut anbraten. Salz, Pfeffer, Chili, geriebene Zitronenschale rein. Mit Nudelwasser aufgießen, Rahm dazugeben. Ganz zum Schluss einen Schuss echten Balsamico und frische Minze, Melisse oder Estragon unterrühren, Nudeln dazu. Mahlzeit.

Den ersten frischen Spargel heuer bekommen, und zwar so richtig ganz, ganz frischen. Noch nicht mal einen Tag lang aus der Erde. Und weil ich das junge Gemüse am liebsten gar nicht solo weichgekocht, sondern knackig gebraten mag, egal ob grün oder weiß, entstand dieses sehr feine Pastarezept für 4:

200 g Penne rigate kochen. Inzwischen 1 kleine Zwiebel in ganz kleine Würfel schneiden, mit etwas Zitronenschale und wenig Chili in wenig O-Öl anrösten.
1/2 kg Spargel(-bruch) in ca. Penne-große Stücke schneiden, dazugeben. Pfeffer, etwas Minze, Salz dazu, unter Rühren weiter rösten. Wenn alles leicht bräunt, mit einem kräftigen Schuss Apfelsaft ablöschen. 50 ml Schlagobers dazugeben. Zugedeckt den Spargel bissfest kochen lassen. Abschmecken.
Nochmals 50 ml Schlagobers und 2 in grobe Würfel geschnittene Fischfilets (am besten was Weißes wie Zander oder Forelle gar) dazugeben, kurz aufkochen lassen, dann die fertigen Nudeln reinmischen. Auf den Teller, mit frisch geriebenem Kren servieren.

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