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neulich, in einem kleinen strandlokal auf der isla mujeres, mexiko, mit mäßiger küche und dem langsamsten personal der welt. alles ganz normal.

eh, aber – close up:

wenn das mal nicht mindestens als fundstück der woche durchgeht.

weder kosten noch mühen hab ich gescheut, mich durch mückenschwärme gearbeitet und durch den dampfigen dschungel geschlagen, über mayaruinen bin ich gekraxelt und durch höhlenseen geschwommen, nur um anke gröners idee von neulich, avocadoeis zu probieren, flugs zu recherchieren.

und hier, in valladolid, yucatan, mexiko, sind wir fündig geworden. (man beachte den hintergrund am bild: karibische nacht.)
und ich muss sagen: extra für das eis hätt sich die reise nicht gelohnt. avocadoeis, wie es hier in der casa italia von einem florentinischen auswandererpaar gemacht wird, ist in erster linie sehr üppig. also nix gegen ordentlich cremiges schlagoberseis, aber nach viel mehr als nach butter hat es nicht geschmeckt. doch, ein bisserl avocadonussig, einzelne grüne fuzerl gibts da auch. aber ganz ehrlich: das nächste mal nehm ich dann doch wieder vanille-haselnuss.

zum kochen ist auf reisen ja leider nicht immer gelegenheit, vor allem nicht wenns viele ortswechsel gibt. das hält mich aber nicht davon ab, überall in den lokalen supermarkt reinzugehen, und wenn ich niemanden störe, auch zu fotografieren – so wie neulich in mahahual, quintana roo, mexiko:

hier gibts fast alles! muss es auch, der nächste große supermarkt ist nämlich ungefähr eine halbe autostunde entfernt. zum beispiel ein sortiment an gefühlt zweihundert chilisaucen: grundnahrungsmittel eben.

außerdem, ganz frisch und weitgehend aus der gegend, gemüse, unter anderem die chayote in einer stachelfreien version. nach der hatte ich hier schon einmal gefragt, auf dem teller hab ich sie bisher aber noch nicht gefunden.

und obst – kleine bananen gab es auch, und eine große kiste mit avocados, die hier per kilo, nicht per stück verkauft werden. eigentlich erstaunlich, dass ich noch nicht grün bin, so viel ess ich derzeit davon. man beachte auch die faule miez, die sich am boden räkelt.

und weil das hier ja ein vollsortimenter ist, haben sie auch eine eigene tortillamaschine, leider nicht in türkis wie bei der letzten sichtung.

ihr könnt mir glauben, ich freu mir schon praktisch einen haxn aus bei der aussicht, am ende der reise ein paar tage lang über eine küche zu verfügen und hoffentlich einen ähnlich schön bestückten supermarkt ums eck!

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