ostern war ja schon, glaub ich. macht aber nix, gekochte eier sind das ganze jahr über gut, und deswegen gibt’s hier einen nachträglichen ostergruß. der ist inspiriert von meike winnemuth, die auf ihrer weltreise derzeit in shanghai zwischenstation macht und diese eier hier vom straßenimbiss um die ecke hatte.

eier aromatisiert mit schwarztee, sternanis und sojasauce? das kann ja nur genial schmecken! im oishii bento blog hab ich ein rezept für die zubereitung chinesischer tee-eier gefunden, und mich sofort an den herd begeben, denn die sache ist wirklich supersimpel:
eier kochen (maximal kernweich, sie garen später noch nach), aus dem wasser nehmen und abschrecken. ins noch kochheiße wasser ein schwarzteesackerl, ein stück orangenschale, zwei sternanisse, ein stück zimtrinde, ein paar pfefferkörner (hab ich vergessen, macht nix) und ein stamperl sojasauce geben. die eier rundum mit einem löffel sanft anpecken und in den sud zurücklegen. ziehen lassen.

ei eins hab ich gestern verzehrt, nach ca. 4 stunden im sud. gut, sehr sogar. ei zwei durfte aber über nacht in der dunklen tunke baden. was soll ich sagen: ooooooooooooooooooooh! so, und jetzt huschhusch in die küche, sofort nachbauen!

ps: schmeckt (sehr untraditionell, wie ich annehme) wunderbar mit selbst gerührtem unkräuterfrischkäs und brot.

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