nur mehr eine dose sardinen und ein kanten weißbrot übrig? macht nix. wenn die sardinen zum beispiel von der wunderbaren (spanischen?) marke MIAU sind, mit olivenöl und zitrone eingelegt, dann ist das das reinste festmahl. im besten fall hat man noch ein „bisserl a zeug“ vorrätig, zum beispiel paprika und ein stangenzellerstangerl, und ein paar datteln.

ich hab das altbackene brot in würfel geschnitten und in einer pfanne was von dem fischigen zitronigen olivenöl (nicht sehr) heiß werden lassen, darin die brotwürfel angeröstet. inzwischen hab ich das gemüse und eine handvoll datteln kleingehackt und zum fertig gerösteten brot in die pfanne gegeben, um alles anzuwärmen, aber nicht zu garen. ein schuss balsamico und ein kräftiger spritzer orangensaft aus einer halben bioorange, auf einen warmen teller damit alles nicht gleich auskühlt, und dazu sardinen: süß, fischig, salzig, sauer, erdig-frisch (der stangenzeller), knusprig, knackig, cremig (die sardine) – sehr empfehlenswert! und sehr schnell. etwas eleganter am kleinen teller angerichtet eignet sich das bestimmt auch als gschwinde vorspeise.