jetzt endlich ist wieder die zeit, wo’s meine lieblingsäpfel gibt: topaz, so schön süßsäuerlich, mit festem fruchtfleisch, gut haltbar, mit unwahrscheinlichem aroma und meines erachtens viel zu schade zum verkochen. und weil ich mit meiner topaz-liebe alle um mich angesteckt hab, haben meine eltern in ihrem gärtlein einen ebensolchen baum gepflanzt, schon vor zwei jahren. erst heuer hat er getragen, und die ernte ist, nun, überschaubar:

warum das so ist, hab ich erst jetzt gelernt: offenbar (man korrigiere mich, wenn’s so nicht stimmt) gedeihen apfelbäume nicht gut, wenn sie dort gepflanzt werden, wo schon einmal ein apfelbaum stand (was hier der fall war), weil apfelbäume einen botenstoff ins erdreich absondern, der verhindert dass die eigenen samen direkt zu füßen des baumes wurzeln schlagen können. eigentlich müsste man also die gesamte erde austauschen, wenn man einen apfelbaum neu pflanzt. aber leidenschaftlich liebevollen gärtnern wie meinen eltern ist das letztlich auch egal. der eine apfel, den topaz dieses jahr trägt, wird dafür halt noch viel mehr gewürdigt!

und das ist zwar eine banale erkenntnis, aber durch irgendwas musste ich ja die biblische überschrift rechtfertigen.