wir hätten nicht unbedingt eine ausrede gebraucht, um gut zu kochen. aber wenn der anlass schon da ist, um so schöner.

pflücksalat aus dem elterngarten, inklusive rucola und radicchio, mit einer marinade aus altem balsamico, honigessig, olivenöl und einem hauch zucker (wegen der bittersalate), darüber sehr intensive burgenländische paradeiser, ein paar pignoli und warme marchfelder spargelspitzen (geschält, mit einem scherzl brot, zucker und salz in wasser garkochen).

schweinslungenbraten in 1,5-cm-scheiben schneiden, in einer sehr heißen stahlpfanne in butterschmalz beidseitig kurz anbraten. herausnehmen und auf einem teller unter alufolie im warmen (60 grad) backrohr zwischenlagern, in der pfanne mit einem glas selbstgebasteltem fond den bratensatz lösen. einen schuss cognac dazu, einen esslöffel honigessig, einen teelöffel honig, etwas salz, und zügig einreduzieren lassen. ein paar zweige frischen thymian ein paar minuten mitschmurgeln lassen und dann wieder herausfischen. wenn die sauce dick zu werden beginnt, einen schnippel kalte butter hinein, und das fleisch dazu. als beilage wachauer thymian-braterdäpfel und gedämpfte karotten (mit gehackter frischer minze und etwas basilikum in butter geschwenkt) servieren.

sachertorte backen: 4 ganze eier + 15 dag butter + 15 dag kristallzucker schaumig rühren. mit 15 dag mehl (davon 5 maizena, evtl. msp backpulver) mischen. 15 dag schokolade (weich, aber nicht zu heiß) darunterrühren. bei 180 grad in einer runden form im ofen.
aus schlagobers und topfen eine creme mischen, auf die sachertorte streichen. erdbeeren halbieren, auf die torte legen. ein paar matschige erdbeeren pürieren und mit warmen wasser und ein oder zwei blatt gelatine zusammenrühren, obenaufgießen. fertig. ja, und ein paar monatserdbeeren aus dem garten dazuessen. schönen vatertag!