es funktioniert! wirklich! schau her:

und innen schauts so aus:

und es schmeckt wirklich voll (!) super! wie man zu dem ergebnis kommt, hat frau esskultur hier im detail beschrieben, darum kein weiteres wort außer: so einen topf, der nicht die welt kostet, bekommt man am einfachsten hier. (und ja, ich hätt auch lieber den le creuset oder den staub. aber das ikea dings ist immerhin auch in frankreich produziert, und liefert laufend beste ergebnisse in den unterschiedlichsten kochdisziplinen. echt!)

nachtrag 1:
ca 48 stunden nach dem ersten anschneiden, beim letzten übriggebliebenen stück, bin ich immer noch fasziniert: das brot ist immer kein bisschen trocken, schön säuerlich, natürlich nicht mehr knusprig aber immer noch gut. aber jetzt leider aus!

nachtrag 2: letztens hab ich den teig im vollstress zusammengemischt und idiotischerweise statt 350 ml nur 250 ml wasser genommen. aber das no-knead-bread verzeiht fast alles: zwar wars natürlich kompakter, aber trotzdem nicht nur essbar, sondern sogar gut. nur an einer stelle ein bisserl klumpig. und nach 2 tagen ratzeputz aufgegessen!

nachtrag 3: was viele behaupten, hab ich neulich beim besuch bei meinen eltern entkräftet: es ist gar kein gusseisenbräter notwendig für das gelingen, es reicht auch ein banaler WMF-topf. voraussetzungen sind, soweit ich das beurteilen kann: a) der deckel muss gut schließen (allfällige ritzen, die etwa beim ikea-spaghettitopf mit eingebaut sind, kann man wohl mit alufolie abdichten). b) plastikgriffe abschrauben, die halten die 250 grad vermutlich nicht unbeschadet aus, dabei entstehende löcher ebenfalls wieder mit alufolie verschließen. c) topfmaße: mindestens 20 cm durchmesser, mindestens 5 liter fassungsvermögen. wenn der (bereits gegangene) teig im topf ist, muss zuindest nochmal so viel platz zum fertiggehen beim backen drin sein. glasdeckel machen übrigens spaß – da kann man dem brotgeheimnis zuschauen! das hat fast was indiskretes…

nachtrag 4: soeben probiert: es geht sogar im römertopf. ich hab ihn gewässert, das ist aber glaub ich gar nicht einmal notwendig. langsam glaub ich, es reicht, ein sackl mehl ins rohr zu stellen, und das brot wird von selber, so flexibel und simpel ist das alles. das brot rocks!