das hässliche entlein
besuch bei den eltern: meine mutter hatte eine barbarie-entenbrust daheim, offenbar von einer sehr großbusigen ente (ca. ein halbes kilo, genug für drei esser). die wurde auf der haut-fett-seite zuerst kreuzweise eingeschnitten, mit rosmarin und thymian gewürzt, mit salz, pfeffer und etwas soysauce eingerieben und dann in einer pfanne mit butterschmalz auf beiden seiten scharf angebraten. danach übersiedelte die ente in eine feuerfeste form, mit orangen und noch mehr kräutern, und unter alufolie ins rohr, bei 120 grad (maximal) zum fertiggaren.

hokkaido

zur vorspeise gab’s kürbissuppe, bestehend aus: hokkaido-kürbis, wasser, salz, muskat, ingwer, obers und am ende noch einem spritzer kürbiskernöl. dazu wird der kürbis in stücken (ohne kerne, aber mit schale) in einem topf mit etwas wasser und geriebenem ingwer gedünstet, püriert und mit salz, muskat und etwas obers abgeschmeckt.

daisy

das entlein wird vorm servieren tranchiert, verliert dabei vermutlich noch etwas saft. den gesamten bratensaft haben wir in einem extra topf aufgefangen, mit etwas wasser, einem spritzer soysauce, pfeffer, noch mehr orangenspalten, mehr kräutern, einem schuss cointreau und einem halben teelöffel maizena aufgekocht und ein stück kalte butter montiert, bis eine schön glänzende, sanftwürzige sauce entstanden ist. die wird durch ein sieb gestrichen und gemeinsam mit der ente serviert.
dazu gab’s erdäpfelknödel und rotkraut mit apfel.

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