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Weils so schnell ging und so wundervoll geschmeckt hat, hier mal ein vergleichsweise schlichtes Rezept – ohne Foto, aber mit Herz!
1 Tasse Zwiebel, gewürfelt
1 Tasse Melanzani, gewürfelt
1 Tasse Rindfleisch (Beiried oder Rostbraten), gewürfelt
1 Tasse Tomaten, gewürfelt
Die Würfelchens haben je nach Ambition 5 – 10mm Kantenlänge.
Zwiebel & Melanzaniwürfel in O-Öl gut anbraten, Fleisch dazu, weiterbraten, dann Tomaten rein, rühren, salzen, pfeffern, mit Wein aufgießen, Deckel drauf, dünsten lassen – braucht ca. so lang, bis die Pasta fertiggekocht ist. Mit viel frisch geriebenem Parmesan servieren.

vorbereitung: rindfleischstreiferl (von minutensteak) über nacht mit soysauce, ingwerscheiben, sesamöl, chilisauce, zitronensaft und einer halbierten knoblauchzehe einglegt.
am nächsten tag, mittags, wenn der hunger groß ist, in einer pfanne öl heiß werden lassen, eine gehackte schalotte rein, fleisch rein (aber die übrige marinade noch zurückhalten), kurz scharf anbraten. dann peterwurzel, karotte, paprika jeweils kleingehackt dazu, die restliche marinade drüber, anschmurgeln. mit mirin (ich habe gelernt: das ist süßer japanischer kochwein) ablöschen. auf einem teller reisvermicelle anrichten, die fleisch-gemüse-geschichte drüber, frischen koriander dazu. eventuell auch noch sesam, das könnt gut kommen.
zu reis passts fast noch besser, nur bin ich leider zu blöd um reis zu kochen, aber das ist einen eigenen blogeintrag wert.
nachtrag: wie ein gastesser und ich leidvoll feststellen mussten, lässt sich das fleisch, wenn minutensteak nicht verfügbar, leider ganz und gar nicht einfach ersetzen durch etwa hauchdünn geschnipseltes gulaschfleisch. sowas wie beiried oder rindslungenbraten wäre hingegen wohl denkbar.

das fleisch muss dazu kein edles sein: ich hab an die 2 kilo beinfleisch und fleischknochen vom jungrind genommen, sie im gußeisentopf sehr scharf angebraten, mit einer ganzen flasche rotwein (sollte ein guter sein, war es auch) abgelöscht. eine kleine handvoll meersalz, vier oder fünf knoblauchzehen, zwei lorbeerblätter, zwei rosmarinzweige, ein esslöffel honig und eine handvoll frisch geriebenen pfeffer dazu, am herd die ganze sache zum kochen bringen. deckel drauf und ins vorgeheizte rohr.

Frischer Senf